Orionnebel

Bereits mit dem bloßen Auge kann man der großen Orionnebel als verschwommenen Fleck am Himmel erkennen. Der Blick mit dem Fernglas lohnt sich und macht die helle, bogenförmige Aussenkontur gut sichtbar. In einer Entfernung von 1350 Lichtjahren und einer Größe am Himmel von ca. 1 Volmmonddurchmesser gehört er, auch aufgrund seiner Helligkeit, zu den beliebtesten Einstiegsobjekten von Astrofotgrafen. Im Inneren dieser riesiegen Wasserstoffwolke entstehen zahlreiche neue Sterne, die die Gaswolke zum leuchten anregen.

Fazit

Mit einer Gesamtbelichtungszeit von 160 Minuten (80x120s) sind mehr Details im Reflexionsanteil und in den Dunkelwolken sichtbar (im Vergleich zum Januar 2022: 147x30s=73 Minuten). Sterne werden größer.
Mit Breitbandfilter bis 15° über Horizont aufgenommen.
Als Darks wurden nur 60s Belichtungszeit genutzt….

Die Polausrichung war bei 4“, die DEC Achse lief relativ „ruhig“. In RA immer noch starke Schwankungen.
PEC-Training mit 3s/RA40%/DEC50%
Guiding mit 2s/RA40%/DEC55%

–> Grundsätzlich sind 120s Einzelbelichtungen möglich
Beim nächsten mal:
320x30s = 160 Minuten (6Gbyte)
Dithering: alle 40 Bilder

Aufnahmedetails

07.03.2022 / Mondalter 5 Tage
Belichtung: 80x120s
Dithering: alle 15 Bilder
Gain: 100
SensorTemperatur: -20°C
Aufnahmekamera: ZWO ASI 533MC Pro
Filter: IDAS LPS-P3
Optik: TS Optics 76EDPH (f:342mm d:76mm f/4,5)
Guiding: William Optics Uniguide 32/120 + ASI 178MC
Montierung: Celestron AVX 
Steuerung: ZWO ASIAIR Plus
Bildbearbeitung: SIRIL+Gimp
Darks: 60x60s
Flats: 50x150ms
Bias: 100x1ms

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