Der Mond – geht fast immer!
Der Mond ist für viele Menschen das eindrucksvollste erste Beobachtungsobjekt. Besonders spannend ist er nicht bei Vollmond, sondern bei zunehmendem oder abnehmendem Mond. Dann verläuft die Grenze zwischen Tag und Nacht über die Mondoberfläche. Diese Linie nennt man Terminator.
Dort steht die Sonne sehr flach. Krater, Gebirge und Ringwälle werfen lange Schatten. Dadurch wirkt die Mondlandschaft besonders plastisch. Bei Vollmond dagegen fällt das Sonnenlicht fast senkrecht auf die sichtbare Mondseite. Viele Schatten verschwinden, und die Oberfläche wirkt deutlich flacher.
Der Mond eignet sich besonders gut, um zu zeigen, wie stark Licht und Schatten unsere Wahrnehmung beeinflussen.
