Geplant: Stadthalle Northeim (19. Oktober ’26)

Im Rahmen des Programms „Stadthalle macht klug“ des Förderverein Stadthalle Northeim e.V. findet dieser Vortrag mit mir und Prof. Dr. Wolfgang Müller statt.

Der Vortrag besteht aus 2 Teilen – Beginnend mit AstroWolke und den Grundlagen zur Entstehung eines Astrobildes nimmt Wolfgang Müller die Besucher anschließend mit auf eine Reise in die Tiefen des Alls.

AstroWolke

Wie entsteht ein Astrofoto?

Anhand eines realen Teleskop-Setups wird gezeigt, wie ein Astrofoto entsteht – vom ersten Rohbild bis zum fertigen Bild. Dabei werden die wichtigsten technischen Komponenten vorgestellt: Teleskop, Montierung, Kamera, Filter und Steuerung. Verständlich wird erklärt, welche Aufgabe jedes Bauteil übernimmt, wie einzelne Rohbilder gewonnen werden und warum viele Aufnahmen zu einem Bild kombiniert werden.

Konkrete Bildbeispiele zeigen den Prozess Schritt für Schritt: vom einzelnen Rohbild über das gestackte Zwischenbild bis hin zum fertig bearbeiteten farbigen Astrofoto.

Wolfgang Müller

Die Größenverhältnisse in der Astronomie werden mit einem Tischglobus und einer Leiter demonstriert. Der Globus dient zur Verdeutlichung der Abstandsverhältnisse im Planetensystem und der Astronomischen Einheit (AE) (Abstand Erde-Sonne). Die Entfernungen der Astrowolken sind viel größer als eine Astronomische Einheit weshalb man für diese Abstände die Längeneinheit Lichtjahr (lj) verwendet. Zur Verdeutlichung der riesigen Entfernungen wird angenommen, dass sich an einer Leiter (Distanzleiter)von Sprosse zu Sprosse der Abstand um einem Faktor 1000 vergrößert. Über 7 bis 8 Sprossen gelingt es, die Abstände der Astrowolken zu veranschaulichen, die von Dr. Wolkenhauer in der Sternwarte in Moringen mit umfangreicher Technologie aufgenommen und dann erfolgreich nachbearbeitet werden. Ein Vergleich mit Bildern von Weltraumsonden verdeutlicht die faszinierendenden Ergebnisse, die in Südniedersachsen entstehen.

Zurück von der Distanzleiter zum Globus. Der Bereich, der für das Leben auf der Erdoberfläche und im Meer zur Verfügung steht, ist im Größenverhältnis eines Globus nur so groß wie die Dicke eines Schreibmaschinenpapiers und damit im Vergleich zum Erddurchmesser unglaublich klein. Einmal mehr wird deutlich, vor welcher Herausforderung die Menschheit steht (und auch die Bewohner in Süd-Niedersachsen!) um das Leben auf unserem Planeten nachhaltig zu sichern!